Schankanlagen-Infos

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Merkblatt zu Inbetriebnahmen
von Schankanlagen und
allgemeine Hinweise Festinventar

Wir möchten Ihnen nachstehend
einige Grundregeln für eine
sachgerechte Inbetriebnahme von Schankanlagen und Festinventarien aufführen.

Sollten Sie noch weitere Fragen diesbezüglich haben, dann wenden Sie sich bitte an unseren Braumeister

Herrn Alexander Neugebauer 
Tel.    07522 9788-30
Mobil 0163 7788 531



  Merkblatt
Schankanlagen & Festinventar.pdf



Störungen und mögliche Abhilfen:

Es liegt in der Natur der Sache,
dass es immer wieder zu Fehlern
und Störungen kommen kann.
Meistens dann, wenn es am wenigsten passt.

  Mit folgender kleiner Checkliste
      ist erste Hilfe möglich:











Broschüre - Das 1x1 der FARNY Biere
































Offenausschank und Tipps 


Wichtige Informationen über Bier und Bierpflege
 

Jede Biersorte hat natürliche durch die Gärung entstandene Kohlensäure in einem ganz
spezifischen Verhältnis, dem sogenannten Sättigungsdruck. Die Kohlensäure sorgt dafür, dass das Bier frisch schmeckt und ist wichtig damit im Glas eine schöne Schaumkrone entsteht.

Der Betriebsdruck der Schankanlage sollte optimalerweise exakt dem
Sättigungsdruck entsprechen,
plus dem Reibungsverlust durch die Steigungshöhe der
Bierleitung. Zugegeben nicht ganz einfach. Deshalb ist es enorm wichtig, für jede Schankanlage,
den richtigen CO²-Druck einzustellen.

Die Problematik ist folgende: Hängt ein Fass länger als drei Tage am Anstich und der eingestellte CO²-Förderdruck ist zu niedrig, entweicht Kohlensäure aus dem Bier.
Das Bier schmeckt schal oder es schäumt am Zapfhahn auf.

Ist der Druck hingegen zu hoch eingestellt, verbindet sich zusätzliche Kohlensäure
mit dem Bier,
das Bier schäumt am Zapfhahn, außerdem kann es „scharf“ schmecken.
(Gut zu erkennen, wenn beispielsweise in unserem Hofgutsbier die Kohlensäureblasen zu stark aufsteigen.)


Bier ist ein natürliches Lebensmittel.
Damit es zum echten Hochgenuss wird,
müssen einige Dinge beachtet werden.


Die ideale Trinktemperatur liegt bei 6–8 C°.

Flaschenbier mindestens 4 Stunden bei dieser
   Temperatur einkühlen.

Beim Offenausschank von Zeit zu Zeit,
mit einem Thermometer, die Ausschanktemperatur messen.

Bier grundsätzlich vor Sonnenlicht schützen.

Perfekte Schaumkrone:
Die Gläserpflege ist dabei ein ausgesprochen wichtiger Punkt.
Nur wenn das Glas völlig frei von Rückständen aller Art ist, insbesondere Spülmittel, Fette,
aber auch Kalk, kann ein Bier einwandfrei eingeschenkt werden. Dazu gibt es im Handel
spezielle Biergläser-Reinigungsmittel z. B. von der Fa. Becher.

Niemals Kaffeegeschirr und Biergläser in derselben Spülmaschine reinigen.
Eiweißrückstände können sich regelrecht in das Glas einbrennen und die Schaumkrone zerstören.

Beim Offenausschank ist die regelmäßige fachmännisch einwandfreie Reinigung
   der Schankanlage wichtig.

Mit entsprechender Kenntnis und technischen Hilfsmitteln, kann dies der Gastronom selbst
erledigen. Es gibt dafür aber auch spezialisierte Dienstleister.

Spätestens alle 14 Tage muss „mechanisch“ und mindestens 
   zweimal jährlich „chemisch“ gereinigt werden.

Ausschließlich chemisch zu reinigen ist nicht zu empfehlen, da sich im Laufe der Zeit ein
Biofilm in den Leitungen und Zapfköpfen bildet.
Das tägliche Reinigen der Zapfhähne mit dem sog. „Reinigungsball“ ist absolute Pflicht.
Ihr Ansprechpartner in der Brauerei hilft Ihnen gerne weiter.

• Sollte ein eingeschenktes Glas immerzu von unten nach oben aufschäumen, ist meist
eine hauchdünne Kalkschicht im Glas dafür verantwortlich.
Füllen Sie das Glas zu einem Drittel mit Essigwasser und lassen Sie dieses über Nacht wirken. Anschließend das Glas wie gewohnt in der Gläserspülmaschine reinigen.
Danach sollte das Problem behoben sein. Wenn nicht, muss das Glas ausgetauscht werden. 




Tipps 


Frauen sind eine wichtige
   Zielgruppe für Bier.
Sie schätzen allerdings den „kleinen“ Biergenuss. Deshalb sind kleine Biergläser sehr wichtig. Das sogenannte „Damen-Weizen“ mit Kristall-Weizen, Hefe-Weizen oder Schambrinus sind dafür genauso wichtig wie ein kleines Pils oder Exportbier. Wichtig ist, dass dieses Angebot aktiv kommuniziert wird.


„Ein normales oder ein leichtes?“
Gäste, die mit dem Auto unterwegs sind, trinken mittlerweile oft gar kein Bier mehr. Kaum jemand trinkt aber mehrere Gläser Wasser oder Apfelschorle. Ein Glas Bier am Stammtisch ist einfach geselliger und bietet mehr Genuss. Die Alternative sind unsere leichten Weizenbiere oder unsere alkoholfreie Variante. Unsere Erfahrung ist eindeutig, mit den drei Biersorten Farny Kristall-Weizen Leicht, Farny Hefe-Weizen Leicht und Farny Hefe-Weizen Alkoholfrei machen Sie echten Zusatzumsatz.
Wenn es vielleicht anfangs ungewohnt erscheint.
Fragen Sie Ihren Gast doch einfach: „Ein normales oder ein leichtes?“
Sie werden sehen, Sie verkaufen mehr!


Der Zitronenschnitz im Kristall-Weizen ist grundsätzlich Geschmacksache.
Bitte beachten Sie aber, dass Zitronen meist stark behandelt sind und den Schaum zerstören.
Die gute Service-Fachkraft fragt den Gast ganz einfach:
„Mit oder ohne Zitrone?“


Das sogenannte sieben Minuten-Pils ist längst passé.
Idealerweise beim Offenausschank das kalt vorgespülte Glas in drei Füllvorgängen,
mit je einer etwa einminütigen „Setzpause“, innerhalb von rund drei Minuten zapfen.