Der Weg unserer Biere


Die Produktion

Auf den folgenden Seiten nehmen wir Sie auf eine kleine Besichtigung durch unsere modernst eingerichtete Brauerei mit, wie ihn das Bier während seines Brauprozesses zurücklegt.

  

 Brauerei-Führung mit 360 ° 
 Panorama-Ansichten starten


Besichtigungstermin

Wenn Sie unsere Brauerei im Rahmen einer Besichtigung selbst erleben möchten, wenden Sie sich bitte direkt an unseren Braumeister Herrn Alexander Neugebauer

Tel. 07522 9788-30 oder Mobil 0163 7788 531

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 

 

1. Quellwassertank

1. Quellwassertank 1. Quellwassertank

DPanoramaie Tanks haben ein Fassungsvermögen von 1.000 hl.

Das Farny-Brauwasser kommt aus artesischen Quellen,
die in einem geschützten, der Farny-Stiftung gehörenden Waldgebiet liegen.



 

2. Malz-Siloanlage

02. Malz-Siloanlage 02. Malz-Siloanlage 02. Malz-Siloanlage 02. Malz-Siloanlage In den Malzsilos lagert das Malz bis zum Beginn des Brauvorgangs. Unsere Malzsilos haben ein Fassungsvermögen von 200 t. Gesamt haben wir in unserer Produktion einen Jahresverbrauch von ca. 1.800 t.


Zur Herstellung unserer Brau-Malze wird zweizeilige Sommergerste und Weizen aus heimischem Anbau verwendet.

 

3. Maischpfanne

03. Maischpfanne 03. Maischpfanne Hier beginnt der eigentliche Brauvorgang. Das bereits geschrotete Malz wird in einem Sudkessel mit etwa 45° C heißem Wasser vermischt. Man spricht vom Einmaischen. Die entstandene Maische wird unter stetigem Umrühren auf Temperaturen um 45° C gehalten. Dabei löst sich die Stärke aus dem Malz im Wasser auf.

Anschließend wird die Temperatur im Sudkessel auf knapp über 70° C erhöht. Währenddessen sorgen die natürlichen Enzyme des Malzes dafür, dass aus der Getreidestärke vergärbarer Malzzucker (Maltose) entsteht. Bei diesem Produktionsschritt wird der Geschmack des späteren Bieres stark beeinflusst, wobei die Qualität des Brauwassers entscheidend ist. Besonders geeignet hierfür ist das weiche, kalkarme Brauwasser aus den Farny-eigenen Quellen.

 

4. Millstar-Malz-Schrotmühle

04. Millstar-Malz-Schrotmühle 04. Millstar-Malz-Schrotmühle
Das Malz wird mit der Schrotmühle zerkleinert (geschrotet),
um die spätere Lösung der darin enthaltenen Stoffe im
Brauwasser zu erleichtern.

Dabei kommt es darauf an, dass die Spelzen (Schalen der Getreidekörner) erhalten bleiben. Sie dienen als Filterschicht während des Läutervorgangs.


 

5. Läuterbottich

05. Läuterbottich 05. Läuterbottich Die in der Maischpfanne entstandene sogenannte Bierwürze, also die Flüssigkeit, die vor dem Zugeben der Hefe im Brauprozess während des Maischvorgangs entsteht, wird im Läuterbottich von den festen PanoramaBestandteilen getrennt. Am Boden des Läuterbottichs bildet sich, durch nach unten sinkende Malzreste (in erster Linie die Spelzen der Getreidekörner), eine Art Malzkuchen, welcher als Filterschicht dient.

Nun lässt man die Flüssigkeit langsam aus dem Läuterbottich laufen und fängt sie in einem geeigneten Behälter auf. Schließlich soll daraus später das Bier entstehen. Dabei fließt der Sud durch den Malzkuchen (Treberkuchen) am Boden des Läuterbottichs, der wie ein Filter wirkt und die darin enthaltenen Schwebstoffe aus dem Sud herausfiltert. Alle Feststoffe aus der Maische scheiden sich als sogenannter Treber ab, der meist als begehrtes Viehfutter, aber auch zum Brotbacken verwendet wird. Die so gewonnene Flüssigkeit ist die Würze. Der Läuterbottich hat ein Fassungsvermögen von 434 hl und einen Durchmesser von 5,25 m.